Kultur am WE

Am Wochenende war KULTUR angesagt, Samstag Besuch im hübschen Städtchen Colmar. Die bibliothèque municipale hat nach eigenen Worten 2700 Inkunabeln – leider kann man davon keine sehen, es gibt keine kleine Ausstellung oder dergleichen … dennoch hat die Bibliothek viel Charme, da sie in einem ehemaligen Kloster inkl. Kreuzgang untergebracht ist. Sie wird auch – nach letztem Samstag zu beurteilen – von den Bürgerinnen und Bürgern fleissig genutzt. In Wikipedia steht, es wären über 2300 Inkunabeln, hm. Die „echte“ homepage der Bibliothek kann ich nicht finden, dafür ist sie in vielen Internet-Verzeichnissen drin.

Geht das eigentlich nur Walin2 so, dass man häufig vor lauter Verzeichnissen, heissen sie nun Mr. Wong oder quype alles Mögliche findet, nur nicht die Homepage der gesuchten Institution? Besonders nett sind ja die automatisch hergestellten Treffer, in denen der Suchbegriff scheinbar in so einem Verzeichnis auftaucht. Nach dem Anklicken wird einem dann mitgeteilt, dass dieses Verzeichnis nun leider doch nichts zur gesuchten Quelle hat, aber vielleicht ist man ja interessiert am Wetter in Colmar, oder an billigen Hotels in Colmar oder den besten Restaurants. (Nein, und nochmals nein).

Naja, bis jetzt hab ich ja immer alles gefunden und sicher wäre die Nutzung anderer Suchmaschinen als in diesem Fall unser aller g…  auch schon mal ein guter Anfang. Aber wenn es doch eigentlich schnell gehen soll …

 

Mit KULTUR ging es in Colmar jedenfalls weiter, im Musée d’Unterlinden, welches nicht nur mit seinem ebenfalls sehr schönen Kreuzgang beeindruckt. Beeindruckend waren auch die vielen Gruppen von amerikanischen Touristen.

Und am Sonntag ging es mit einem Museum in der Schweiz weiter, diesmal  Kunst der Kelten im Historischen Museum Bern, wobei man gleich die neuen Ausstellungsräume des am 5.9.2009 mit einem Tag der offenen Tür eröffneten Anbaus mit besichtigen konnte. Die Objekte beeindrucken sehr, walin2 fand hingegen die Fokussierung auf das Thema Kunst mit der Zeit etwas ermüdend für Laien. Die Entwicklung der verschiedenen Ornamentstile ist spätestens nach 1 Stunde dann doch etwas langatmig. Schon wieder Blattornamente oder waren es jetzt Blumen … Ein Besuch lohnt sich aber trotzdem auf Grund der gezeigten Objekte.

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