Mannheim zu meinem Schluss

Heute nachmittag nehme ich Abschied vom Bibliothekartag.

Die Führung gestern in der Bibliothek des Landesmuseums für Technik und Arbeit hat mir gut gefallen, Kompliment an Frau Nolte. Was sie dort an leistet hat mich beeindruckt und mir auch schon wieder ein, zwei Ideen für meine Arbeitsstelle gegeben. Ihre Vorgesetzte, Frau Dr. Roth, hat uns empfangen und ich hoffe, unser Besuch bzw. die Tagung haben einen guten Eindruck hinterlassen …

Super war die Idee, der Gruppe anschliessend noch die derzeitige Sonderausstellung zu zeigen, eine Übernahme der DASA namens Macht Musik. Eine Hands-on-Ausstellung im wahrsten Sinne des Wortes. Ein „Musikdorf“ mit verschiedenen Räumen zu verschiedenen Musikthemen wie z.B. „Quartet“ oder „Musikproduktion“ in denen freundliche Tutoren alles erklärten und dann konnte man selber loslegen, ob auf dem Kontrabass oder auf der E-Gitarre … Es gibt sicher einen Link zu der Ausstellung, aber die Schlange vor den PCs im Kongresszentrum ist auch heute lang, daher suche ich jetzt nicht, sondern reiche das nach.

 

Heut nachmittag war ich auf einer OPL-Veranstalltung, wo Herr Haller von der TIB Hannover einen Vortrag über Communities und Social software als tools für Communities hielt. In der anschliessenden Diskussion kam teilweise die Meinung auf, wofür man dies braucht,  vor allem bezogen auf Blogs, letztendlich sei dies doch oft Geplauder (oder Geschwätz). Herr Haller betonte, es handele sich um tools für communities, nicht um communities selber und ob die Nutzer z.B. einer OPL dies nutzen oder sich im Netz ganz woanders tummeln, darum gehe es erstmal nicht, sondern darum, den Umgang mit diesen tools zu lernen.

Ich bin ja immer noch leicht gespalten, bzw. habe für mich selber noch nicht alles durchdacht. Wikis und solche Einrichtungen wie slideshare finde ich unmittelbar nützlich, bei Blogs weiss ich es eben noch nicht wirklich.

Vielleicht bin ich eben kein „steward“, einen Begriff den Herr Haller einführte und dessen Definition ich auch noch nachreiche (bzw. den link auf slideshare mit den Folien von Herrn Haller). 

Jetzt werde ich mich noch aufmachen und die neusten Modelle von Bücherwagen ansehen, unser Schreiner im Haus hat mir versprochen, einen zu bauen und ich brauche Vorlagen für ihn. Interessant, dass ein so grundlegend simples Produkt (Regalbretter und Rollen untendrunter) immer noch weiter entwickelt wird. Aber wer wie ich an allen Arbeitstagen solche Wagen bedient, weiss um die Tücken.

Ich fahre anschliessend in eine ganz internetfreie Zone um mich dann ab nächster Woche der RSS Einheit zu widmen, wünsche allen ein schönes Wochenende und bedanke mich bei allen Kolleginnen und Kollegen aus Mannheim und von den Verbänden für ihre Arbeit für den Bibliothekartag 2008.

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2 Antworten to “Mannheim zu meinem Schluss”

  1. ES Says:

    Hallo,
    danke fuer den Bericht! Allerdings war der Vortragende wohl Lambert Heller, oder taeusche ich mich?
    Zum Thema Geplauder oder Geschwaetz: An den Weblogs kann man sehr schön demonstrieren, wie heutzutage jede/r sehr schnell publizieren kann.
    Es sind sehr gute Werkzeuge, um z.B. OPLs zu einem Internetauftritt zu verhelfen, siehe z.B. Biothek.

  2. Lambert Heller Says:

    Hallo und Dankeschön auch noch mal von mir. Edlef hat mit der Biothek ein gutes Beispiel für ein wirklich sehr durchdachtes Weblog einer OPL geliefert. Selbst wenn man in Blogs nur ein bißchen plaudert, vielleicht auch in kleinen Anekdoten etwas von sich verrät (z.B. die Geschichte mit dem Bücherwagen): Auf diese Weise verbreitet man auch Informationen, und man vergewissert sich — vielleicht auch mit Hilfe von Leserkommentaren etc. — wer man ist und was man will. Eigentlich läßt sich mein ganzer Vortrag damit zusammenfassen, daß man dieses „Geplaudere“ und „Geschwätz“ nicht unterschätzen sollte.

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